Der Verein "Projekte-Dhital-Nepal" unterstützt und fördert seit 15 Jahren zahlreiche Projekte in Dhital in der Nähe von Pokhara (Nepal).

In diesen Jahren wurden zahlreiche Projekte realisiert, die den Menschen den Alltag vereinfachen, das Leben in Bezug auf Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven verbessern und somit die Abwanderung in die Stadt aufhalten.
Neue Projekte für einen Gemüseanbau und Milchwirtschaftsbetrieb sind vor Ort in Umsetzung, wobei genossenschaftliches Denken und Vermarkten von Produkten gefördert wird.
 

Wir freuen uns, viele unserer treuen Spenderinnen und Spender hier auf unserer Homepage oder an einem Anlass begrüssen zu dürfen. Persönliche Kontakte sind uns wichtig und Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Wir danken an dieser Stelle allen ganz herzlich für die treue Unterstützung, ohne die nichts realisierbar wäre. Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns und unserem Verein entgegenbringen.

 

Download Rundschreiben Mai 2018 hier

 

Download aktuelle Dokumentation 2017 hier

 

Fotos der neu angelaufenen Milchproduktion hier

 


 

Projekt Schule KEF: Seit 1997 bestehen die Kontakte zum Schulleiter- Ehepaar Bhandari. Die Projektwoche der Schule Laupen im Jahr 2000 erzielte einen namhaften Reingewinn und ermöglichte den Bau des Schulhauses in Pokhara. Seither werden Patenschaften an der Schule unterhalten.
Toilettenhaus: Dabei handelt es sich um ein Häuschen mit Blechdach, verschliessbarer Türe und einer im Boden versenkten Toilettenschüssel (Stehklo). Das Material für die Toiletten wurde mit unseren Spendengeldern gekauft, das Häuschen bauten die Familien selber. Über 300 Toiletten wurden realisiert.
Kochstellen: Unser Ofen ist ein Produkt, das der Schweizer Ingenieur Alex Zahnd (seit 1985 in Nepal) speziell für die Bedürfnisse der Nepali an der Uni Kathmandu entwickelt hat. Er wird in Nepal gebaut und ermöglicht ein rauchfreies Kochen. In all den Jahren wurden über 180 Öfen in Betrieb genommen.
Mother House: In jedem Dorf Nepals existiert eine Art Frauenverein „Mother Group“ genannt. Die Frauen versammeln sich meist unter freiem Himmel, um Probleme rund ums Leben im Dorf zu besprechen. Der Bau des „Mother House“ ermöglicht Versammlungen bei jedem Wetter, gibt Raum für Kurse und für die Arztvisite.
Wasserprojekte: Das Anzapfen von kleinen Quellen und Bauen einiger Wasserstellen erwiesen sich nicht als genügend, um den Bedarf an Trinkwasser rund ums Jahr zu gewährleisten. Das umfassende Wasserprojekt 2014/15, das über zwei Reservoirs und eine Filteranlage verfügt, hat den Mangel behoben.
Gartenprojekt: Dieses Projekt ist als Einstieg gedacht in die landwirtschaftliche Produktion mit ökonomischem Hintergrund. Es ermöglicht auch besitzlosen Familien einen kleinen Erwerb aufzubauen. Ziel ist, das genossenschaftliche Denken zu fördern und Arbeitsplätze im Dorf zu schaffen. Das Projekt ist ausbaufähig und motiviert die Bevölkerung Eigeninitiative zu zeigen und Ideen umzusetzen.
Erdbeben in Nepal: Grausame Bilder aus einer Welt ohne Straßen. Zerstört: das Dorf Sirdibas im Distrikt Gorkha (Quelle: Reuters)

Erdbeben April 2015:  Seit unserem letzten Schreiben im Mai 2015, einem Hilferuf nach dem schrecklichen Erdbeben vom 25. April in Nepal, waren wir nicht untätig. Drei geplante Hilfsmassnahmen konnten realisiert werden:

  • Acht Kinder aus dem stark betroffenen Gebiet Gorkha besuchen nun die Schule KEF in Pokhara und Dank der grossen Bereitschaft unserer Spender werden wir die Schüler und Schülerinnen finanziell bis zu ihrem Schulabschluss begleiten können. Seit dem Erdbeben konnten wir drei zusätzliche Kinder in das Programm aufnehmen (neu 8 Kinder).
  • 92 Familien in Dhital und den benachbarten Dörfern, deren Häuser zerstört wurden, erhielten Wellbleche, um die neuen Häuser decken zu können. Dies konnte nur Dank der positiven Reaktion auf unser Schreiben und den vielen spontan eintreffenden Spenden realisiert werden.
  • Das anspruchvollste Projekt war bestimmt, die Kontakte zwischen HELVETAS und unseren Leuten in Dhital herzustellen. Umso erfreulicher ist es, dass im September unser Ingenieur Chiranjibi Gautam, den wir anlässlich des Wasserprojektes in Dhital schätzen lernten, mit 8 Männern aus Dhital, darunter auch Dharma unser Projektleiter, nach Sindhupalckok reiste, um dort unter der Regie von HELVETAS Aufbauarbeiten zu leisten. Die Kosten für diesen Einsatz werden von uns direkt übernommen. So sind wir sicher, dass unsere Gelder nicht in grosse Pools fliessen. Andererseits profitiert unsere Dhital-Gruppe vom Know-How einer Profiorganisation und wir haben Gewähr, dass die Arbeiten in einem geordneten, gut geplanten Rahmen geleistet werden.

Natürlich gerieten unsere geplanten landwirtschaftlichen Projekte in diesem Jahr wegen der Ereignisse in die Warteschlaufe. Erfreulich ist jedoch, dass das Gartenprojekt, das die Verbesserung im Gemüsebau zum Ziel hat, gut angelaufen ist. 22 kleinere Gewächshäuser sind gebaut und Tomaten, Blumenkohl, Chabis wachsen auf dem gepachteten Land. Freuen wir uns doch auf die erste Ernte.